Bronchitis Symptome
Wer kennt das nicht? Alles um einen herum keucht, niest, schnupft. Die Stimmung wirkt getrübt, geschwächt. Die Taschentücher sind in allen vorhandenen Taschen am Körper verstaut, der Mantel wird bis oben zugeknöpft und der Schal bis in das Gesicht gezogen. Wenn es anderen warm wird, möchten Sie den Mantel, die 2 T-Shirts darunter und den selbst gestrickten Pullover von Oma am liebsten gar nicht mehr ausziehen. Achtung! Das sind die ersten Anzeichen!
Meist geht es an kalten, feuchten Tagen los. Die Nase läuft, der Hals kratzt, der Kopf dröhnt. Zu weiteren Symptomen gehören Heiserkeit, Husten sowie Kopf - und Gliederschmerzen. Alles in allem keine angenehmen Gefühle. Dass der Himmel meist grau und der Wind oft kühl dabei ist, macht das Ganze nicht gerade leichter. Wer jetzt denkt: „Was kommt, geht auch alleine wieder weg“ kann ganz schön auf die „Schnupfnase“ fallen.
Anfangs spricht man von einem Infekt, der in eine Bronchitis übergehen kann. Dies ist eine Entzündung der Bronchialschleimhaut und gilt als einer der am häufigsten auftretenden Krankheiten. Man unterscheidet zwischen einer akuten und einer chronischen Bronchitis. Die chronische Bronchitis erstreckt sich häufig mit Husten und Auswurf über 3 Monate in mindestens 2 aufeinanderfolgenden Jahren. Der quälende Husten ist einer der meisten Symptome, die hierbei auftreten. Studien belegen, dass mehr Männer als Frauen daran erkranken.
Ursachen für Bronchitis
Sie fragen sich: „Wieso treten diese Symptome auf einmal auf“? Die Ursachen heißen meist „Viren und Bakterien“. Diese schwächen unser Immunsystem und sind somit nicht einfach zu bekämpfen. Luftverschmutzung, Rauchen, Dämpfe, Gase und feuchtes Klima können Auslöser sein. Forschungen haben ergeben das bei 90 % jedoch die Raucher als Erstes betroffen sind, da hier die Atemwege angegriffen sind, die durch das Rauchen bereits geschwächt sind. Nach dem banalen Infekt kann es schnell zu Fieber kommen.
Behandelt man diese Anzeichen nicht früh genug, wird unsere Lunge angegriffen. Viele Menschen erkennen schnell bei Anstrengungen eine Luftnot, die als erstes Anzeichen sehr ernst genommen werden sollte. Längeres „Verschleppen“ dieser Symptome kann daher zu einer Schädigung der Lunge führen. Die chronische Bronchitis ist hier nicht mehr weit weg.
Raucher sollten in dieser Situation auf jeden Fall das Rauchen sofort einstellen, denn Untersuchungen haben ergeben, dass die Häufigkeit der Symptome Husten und Auswurf mit der Zahl der konsumierten Zigaretten steigt. Da Sie ja sowieso schon immer damit aufhören wollen, ist der jetzt der Zeitpunkt genau der richtige.
Bronchitis Behandlung
Bei auftretenden Atembeschwerden, hohem Fieber und Beschwerden, die länger als 7 Tage dauern, sollte man daher dringend einen Arzt aufsuchen. Dieser untersucht nach der ersten Vorbesprechung der aufgetretenen Anzeichen in den meisten Fällen Mund und Rachen. Außerdem wird die Lunge abgehört.
Bei schwerwiegenden Erkrankungen sollte Blut abgenommen werden und eine Röntgenaufnahme des Brustkorbes erstellt werden, um eine eventuelle Lungenentzündung auszuschließen. Der Auswurf durch das Husten wird untersucht, um durch die dann bestimmbare Bakterienart ein richtiges Antibiotikum für Sie auszuwählen. Zusätzlich werden oft Schmerzmittel und Fiebersenker eingesetzt, um die Begleitbeschwerden zu vermindern. Aber Vorsicht! Antibiotika kann nur die Bakterien im Körper vernichten, nicht aber eventuell entstandene Viren. Hier greift man in der Regel zu Medikamenten, die den Husten stillen und oft pflanzlicher Herkunft sind.
Bei Kindern und Babys wird häufig eine spastische Bronchitis diagnostiziert, die sogar mehrmals im Jahr auftreten kann. Im Zusammenhang mit den typischen Kinderkrankheiten wie Windpocken, Scharlach, Masern und Keuchhusten kann die Bronchitis zusätzlich auftreten. Kurzzeitig eingesetzte Bronchien erweiternde Medikamente, meist in Form von Inhalation können, Abhilfe schaffen. Aber auch hier ist das Einnehmen von Antibiotika bei einer akuten Bronchitis nicht zu vermeiden. Vor allen Dingen ist hier größere Vorsicht geboten, da das Immunsystem eventuell nicht so gut ausgeprägt ist, wie bei einem erwachsenen Menschen.
Sie können aber auch Ihren Teil dazu beitragen, möglichst schnell wieder gesund zu werden. Viel Ruhe, viel Flüssigkeit am besten in Form von warmen Getränken, sogar kalte und warme Wickel können Ihren Teil dazu beitragen. Trotzdem spricht man in der Regel von 2 bis 3 Wochen Genesungszeit bei erkannten Viren oder Bakterien, und alleine mit diesen Mitteln eine solche Krankheit zu bekämpfen ist so gut wie unmöglich. Diese Maßnahmen sollten nur unterstützend angewendet werden. Selbstheilungsversuche sollten also vermieden werden. Dazu gibt es Ärzte, die so etwas studiert haben.
Wie können Sie vorbeugen? Rauchen am besten sofort aufgeben. Sport treiben, vitaminreiche und ausgewogene Ernährung, regelmäßige Impfungen. Sollten Ihr tägliches Umfeld bereits betroffen sein, wird geraten, sich regelmäßig die Hände zu waschen, um Bakterien und Viren aus dem Weg zu gehen. Diese sind nämlich ansteckend. Nein, sie sollen sich jetzt nicht im Haus einschließen um allen Bakterien und Viren aus dem Weg zu gehen. Ganz im Gegenteil, ein schöner langer Spaziergang ist für Ihr Immunsystem und das Wohlbefinden immer genau richtig. Hierzu brauchen Sie sich auch keinen Kund anschaffen, das funktioniert ohne viel Aufwand und Hilfsmittel. Keine Zeit dafür? Dann rechnen Sie mal die Zeit, die Sie im Bett verbringen müssen und gar nichts tun können, wenn Sie bereits erkrankt sind.